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<pre>Der grassierenden Harmlosigkeit scheint derzeit auch Stevens etwas ratlos gegenüberzustehen; immerhin hatte dieser zuletzt selbst bei seinen beiden Engagements in Stuttgart stets eine funktionierende Offensiv-Abteilung übernommen.  <p> Da das bislang einzige echte Erfolgserlebnis jedoch in Darmstadt gelang, sind solche Szenarien sicherlich mit großer Vorsicht zu genießen; immerhin sind die Lilien zweifelsohne zu den dankbarsten Aufgaben zu zählen, welche die Bundesliga derzeit zu bieten hat.  <p>  Es folgten allerdings zwei Pleiten hintereinander. Nach einer spektakulären Partie mussten sich die Niedersachsen in Leipzig mit 2:3 geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende zogen die 96er in Nürnberg mit 0:2 den Kürzeren. <p> Was dazu kommt: Gladbach hat nur eines von 16 Auswärtsspielen in dieser Saison gewonnen (6U, 9N). Zudem sind die Gäste bereits dem Abstieg entronnen, nach unten und nach oben geht es um nichts mehr. Leverkusen hingegen will in die Conference League, entweder über Platz 6 oder womöglich Platz 7, den man aktuell inne hat. Die Vorzeichen sind klar. Ich tendiere zu einem Heimsieg der Werkself! <p>  Werden diese Trotzreaktionen zum Maßstab genommen, sollte nun sicherlich auch gegen die Hertha eine ganze Menge denkbar sein — zumal im Volkspark wieder Hoffnungsträger zur Verfügung stehen, die von der Schmach beim deutschen Rekordmeister unbehelligt blieben.  </pre>


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<pre>Die Bilanz der letzten vier Liga-Duelle im Olympiastadion ist jedenfalls ausgeglichen, mit je zwei Erfolgen für Hertha und Mainz.  <p> Dies gilt insbesondere in einer Phase, in der es die Mannschaft von Julian Nagelsmann wieder einmal überhaupt nicht mit dem Gewinnen hat; die letzten fünf Ligaspiele bekamen gleich vier Remis, aber lediglich einen vorzeigbaren Erfolg zu sehen.  <p>  Gewarnt sein dürften die Gelb-Schwarzen, denn: Drei der vier Partien an der Alten Försterei haben sie verloren! Da die Stimmung nach der Hoffenheim-Pleite angespannt ist, würde ich hier das Risiko eingehen und sagen: Hier punkten die Hausherren! <p> Die Berliner sind in der laufenden Saison daheim noch ungeschlagen (3 Siege, 1 Remis) — die letzte Heim-Schlappe hatte es somit im Mai gegen Leipzig gesetzt. <p>  Die Wettfreunde gehen folglich davon aus, dass sich der Gastgeber erneut auf das Olympiastadion verlassen kann: Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel setzen die Blau-Weißen ihren Höhenflug in heimischen Gefilden auch am 1Spieltag fort.  </pre> 


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<pre> Ein Umstand, den offenbar auch die Vereinsverantwortlichen berücksichtigten, nachdem der 42-Jährige trotz der jüngsten Niederlage zum Chefcoach befördert wurde.  <p> Wieder wurde es nichts mit einem Sieg. Beim abstiegsgefährdeten FC Ingolstadt kam der FC Köln am vergangenen Wochenende erneut über ein 2:2-Remis nicht hinaus. Damit wartet der Geißbockverein seit mittlerweile fünf Spieltagen auf ein Erfolgserlebnis.  <p>  Mit mindestens einem der Werkself zuzutrauenden Zähler wird dem gastierenden VfL von meiner Doppelten-Chance-Wette zumindest teilweise das Debüt von Florian Kohfeldt vermiest. <p>  Hinter dem Duo der beiden Besten wollte am vergangenen Wochenende irgendwie niemand gewinnen. Umso interessanter dürfte der nächste Spieltag ausfallen, vor allem wenn man bedenkt, dass die Top 5 alle auswärts antreten! <p>  Bei meinen aktuellen Kombi-Prognosen steht am 19. Spieltag unter anderem Bayer Leverkusen (im Bild: Florian Wirtz) im Fokus. (Â© IMAGO / RHR-Foto)  </pre>


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<pre> Dafür, dass der FC Köln ein ziemlich knackiges Auftaktprogramm erwischte, haben die Geißböcke eine ganze Menge aus den ersten Saison-Wochen gemacht: Nach dem zugegebenermaßen schmeichelhaften Sieg in der Mercedes-Benz-Arena wurden schließlich auch mit dem jüngsten 1:1 gegen den VfL Wolfsburg die überschaubaren Erwartungen übertroffen.  <p> Ein Resümee, das rückblickend auf den Spielverlauf des Oberbayern-Derbys doch etwas überraschend anmutete. Immerhin war es blassen Bayern erst in der Nachspielzeit gelungen, die Weichen durch einen Doppelschlag (Torschützen: Vidal, Robben) noch auf Sieg zu stellen.   <p> Im letzten Jahr hatten sowohl die Geißböcke als auch die Lilien hauptsächlich in der Fremde für Furore gesorgt. Dennoch scheint vor dem Auftaktspiel der beiden Auswärts-Helden beinahe alles für einen gelungenen Saisonstart des FC Köln zu sprechen. <p>  Gegen die Sachsen hat es sowohl sehr spektakuläre als auch torarme Partien gegeben, 22:28 in 14 Spielen sprechen im Schnitt aber eher dafür, dass es hier auch am Wochenende ordentlich zur Sache gehen wird.  <p> Vedad Ibisevic konnte nämlich nach 656 torlosen Minuten endlich seine Torsperre beenden. Der Bosnier brachte die Berliner mit seinem ersten Treffer seit November vergangenen Jahres in Front. Doch es war schlussendlich zu wenig: Lewandowski verhinderte mit seinem Treffer in der 96. Minute die zweite Saisonpleite des Rekordmeisters.  </pre>


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<pre> Zwar zeigte sich der ungarische Trainer bislang noch nie um kreative Lösungen verlegen; gegen eine hochklassige Kölner Mannschaft, die sich darüber hinaus im emotionalen Ausnahmezustand befindet, könnten derartige Schwächungen nun aber etwas zu viel des Schlechten sein.  <p> Mittlerweile macht den Mainzern wöchentlich die Tatsache zu schaffen, dass es für Erfolge auch eine halbwegs solide Abwehr braucht: In den zuletzt abgespulten neun Liga-Spielen kam der Abstiegskandidat nie mit weniger als zwei Gegentreffern davon.  <p>  Die Heimstärke war in den vergangenen Jahren stets der große Trumpf der Berliner. Auch in der Vorsaison trug die Performance im Olympiastadion wesentlich zur Teilnahme an der Europa League bei. 12 von 17 Spielen konnte die Hertha daheim gewinnen, auswärts gelangen nur drei Siege. <p>  Immerhin lehrt die Erfahrung, dass ein verunsichertes Team auch aus glanzlosen Siegen eine ganze Menge mitnehmen kann; hatte es in den vorherigen Heimspielen gegen Gladbach und Bremen knapp noch nicht zu befreienden Resultaten gereicht, sollte nun eigentlich das Schlimmste überwunden sein.  <p> Umso bemerkenswerter ist es deshalb, dass das Team aus der Domstadt zu Beginn der neuen Saison dennoch deutlich mehr Torgefahr entwickelt. Obwohl sich der erste Meister der Bundesliga-Geschichte etwa in den Partien gegen Stuttgart, Hamburg und Gladbach über weite Strecken vor allem auf das Verteidigen konzentrierte, fand sich irgendwann dennoch stets die günstige Gelegenheit, um mit dem vorübergehenden Anziehen des Tempos die entscheidenden Treffer zu erzielen.  </pre>


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